Interdisziplinäre Sommerschule des Deutschen Polen-Instituts 2010
Polen zwischen Ost und West
Geschichte – Gesellschaft – Politik – Kultur
4. - 12. September 2010
Darmstadt
Dozenten: Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Prof. Dr. Ireneusz
Karolewski, Prof. Dr. Claudia Kraft, Botschafter a.D. Janusz Reiter, Dr.
Hans-Christian Trepte.
Polen hat sich in seiner Geschichte stets mit seiner geopolitischen
Lage auseinandersetzen müssen: Gehörte es zum Westen oder zum Osten
Europas oder lag es „im Westen vom Osten und im Osten vom Westen“
(S³awomir Mro¿ek)? Bis heute prägt diese Frage das politische Denken und
die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Realität. So
erfolgreich sich das Land seit 1989 in den Westen integriert hat, so
stark trägt es noch am Erbe des Ostens. Oder ist dieses Erbe vielmehr
eine Chance für die Zukunft?
Die dritte Interdisziplinäre Sommerschule des DPI widmet sich
unterschiedlichen Aspekten dieses Themas und will sie aus der
Perspektive verschiedener Disziplinen klären. 20 junge
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Möglichkeit,
gemeinsam mit ausgewiesenen Experten in einer offenen Atmosphäre
voneinander zu lernen und miteinander zu diskutieren.
Eingeladen sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler
unterschiedlicher Disziplinen (fortgeschrittene Studierende,
Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs) die sich vom Thema „Polen
zwischen Ost und West“ angesprochen fühlen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, ein
wissenschaftliches Projekt, das in einem Zusammenhang mit dem Thema der
Sommerschule steht, in einem 30-minütigen Vortrag zu präsentieren.
Wir erheben einen Teilnehmerbeitrag von 150 Euro
(Teilnehmer aus
Ostmitteleuropa 75 Euro). Das Deutsche Polen-Institut übernimmt die
Kosten für Übernachtung (Einzel- bzw. Doppelzimmer), An- und Abreise, Exkursionen und Abendveranstaltungen. Die
Verpflegungskosten werden teilweise übernommen.
Bewerbungsschluss ist der 11. Juni 2010
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Polen-Institut